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Kopfschütteln

Der Hilfsfonds ist ein Desaster für uns Ehemaligen. Wir wurden übergangen und hatten und haben nichts mitzubestimmen, wobei es um unsere Hilfe und Gelder geht. Antragsteller erhalten daraus Mittel bis 10.000 Euro, plus eventuelle Rentenersatzleistungen von 300 Euro monatlich, wobei eigentlich bei einer Summe von 40 Millionen für hochgerechnete 535.000 Betroffene nur 75 Euro pro Betroffenen, abzüglich Verwaltungskosten von ca. 10 Prozent und die Zahlungen der Rentenersatzleistungen, zur Verfügung stehen.


Logischerweise musste bei dieser Zahlungssumme pro Betroffenen bei 4.000 Anträgen der Hilfsfonds aufgestockt oder weitere Anträge gestoppt werden. Damit war von vorn herein klar das nur 0,75 Prozent von der hochgerechneten Anzahl Betroffener eine Hilfe erhalten können und somit gezielt nur einer Sache dienlich und zwar derer die den Fonds verwalten, denn sie beanspruchen 10 Prozent und verdienen somit mit unseren Leid Millionen.

Über 99 Prozent mussten und müssen bei dieser Vergabe leer ausgehen und das bezeichnet man als Hilfe. Nun sind die Mittel angeblich so gut wie aufgebraucht.

Wie kann eigentlich dieser Fonds über einen rechtsfreien Raum verfügen und warum können wir Betroffenen nicht nachvollziehen wie und für was unsere Gelder ausgegeben werden?

Als Betroffener bezeichne ich es als Betrug. Ebenso das wir nur die Hälfte pro Betroffenen gegenüber des Hilfsfonds West erhalten. Weiterhin ist es Betrug, Mittel aus diesen Hilfsfonds für Betroffene aus den Spezialheimen zu verwenden, denn diese gehören Rehabilitiert und sollten Mittel aus anderen Töpfen erhalten. Ehemalige politische Häftlinge erhalten eine Rehabilitierung weil man sie weggesperrt hatte und Betroffene aus den Spezialheimen wurden von den damaligen politischen System ebenfalls weggesperrt und waren dazu noch Schutzbefohlene die sich nicht erwehren konnten. Auch hier tut man sich schwer Mittel bereitzustellen und auch hier erhalten Betroffene noch nicht einmal ein Anzahl von 1 einzigem Prozent aus den Topf der bereits Rehabilitierten. Rehabilitierungsanträge werden abgeschmettert und auf den Hilfsfonds verwiesen. Damit ist der Hilfsfonds keine Hilfe mehr sondern dient zum abschmettern der Rehabilitierung und die daraus ergebenen Mittel.

Dieses wieder vereinte Land tut sich schwer den Ehemaligen aus den Spezialheimen eine Rehabilitierung anzuerkennen, wobei das eins der schlimmsten Verbrechen an Schutzbefohlenen war und diese für ihr gesamtes Leben gezeichnet sind und nicht nur sie, sondern noch ihre Nachkommen die diese Traumas in ihr Erbgut weiter tragen, bzw. übertrugen. In den ganzen Jahren nach der Wende wurden nur wenige Rehabilitiert und entspricht nicht einmal ein halbes Prozent der Geschädigten. Warum wird nicht den Betroffenen geholfen die hilflos und weggesperrt und somit in einen politischen System gefangen waren? Sie waren doch somit ebenfalls politisch Verfolgte die einen Anspruch auf Rehabilitierung haben.

12.01.2014