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Jugendwerkhof Gerswalde "Neues Leben"

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Jugendwerkhof Gerswalde

Dieser Bereich widmet sich den Jugendwerkhof Gerswalde und deren Ehemaligen.

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Jugendwerkhof 1955 - 1989  Seit 1994 GFB  Eigentümer ist die Gemeinde Gerswalde

Jugendwerkhof Gerswalde war der Stammsitz vom Jugendwerkhof "Groß Fredenwalde" und "Suckow"

Anschrift: Dorfmitte 15,  2092 Gerswalde  DDR Bezirk: Neubrandenburg  Heute: Dorfmitte 15, 17268 Gerswalde

Der Jugendwerkhof Gerswalde (Auszug aus: Dr. Christian Sachse)

Förderverein Wasserburg Gerswalde e.V   Jugendheim 12.08.2013  Geschichtliches  Urlaub auf Gut Suckow

Jugendwerkhof Gerswalde "Neues Leben"  Jugendwerkhof Gerswalde
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Arrestzelle Jugendwerkhof GerswaldeEntlassungsschein Jugendwerkhof Gerswalde Bester Lehrling Jugendwerkhof Gerswalde

Textauszug von NAJU Naturwerkstatt Gerswalde (Schlossgärtnerei und Ausbildungsstätte vom Jungendwerkhof)

Die Gärtnerei ging in Volkseigentum über und gehörte zum 1955 gegründeten Jugendwerkhof "Neues Leben". Schwer erziehbare oder straffällig gewordene Jugendliche bekamen hier die Chance, einen Beruf zu erlernen und sollten zu ordentlichen, sozialistischen Staatsbürgern erzogen werden. Die Gärtnerei versorgte nicht nur die Bewohner des Jugendwerkhofes, sondern auch die Gerswalder Bevölkerung und umliegende Ortschaften mit Obst und Gemüse. Die Leiterin Nora Schütte versuchte, weiterhin biologisch-dynamisch zu wirtschaften, konnte dies jedoch nicht lange beibehalten.
Auf dem Gelände wurde viel an- und umgebaut, vier neue, große Gewächshäuser entstanden. Einige dieser Anbauten stehen noch heute. Von 1961 bis 1993 leitete Ernst Schulz die Gärtnerei und bildete bis zur Wende Mädchen des Jugendwerkhofes zu Gärtnerinnen aus.
1990 ging die Gärtnerei in den Besitz der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" über. Die Lehrausbildung wurde eingestellt. Die Stiftung bot das Gelände privaten Investoren an, die sich unter marktwirtschaftlichen Bedingungen jedoch nicht halten konnten. Es schien, als hätte die Gärtnerei alle Höhen und Tiefen der letzten Jahrhunderte überstanden, nur die Wende nicht.

seit 2003: Die NAJU packt an

Der Südhang mit seinen Terrassen, Feldsteinmauern und Frühbeetkästen, die Glashäuser und alle Bauten fielen in den Dornröschenschlaf. Im Sommer 2003 kam die Naturschutzjugend Brandenburg nach Gerswalde und entdeckte vieles, was die Herzen von Naturschützern höher schlagen lässt. Seitdem arbeitet sie daran, die Schlossgärtnerei mit neuem Leben zu erfüllen. Ziel ist der Aufbau einer Naturwerkstatt, in der Naturerleben möglich ist und Ideen und Eigeninitiativen viel Raum zur Umsetzung finden. Die Naturwerkstatt wird eine Umweltbildungsstätte anderer Art - eine Werkstatt in der Natur, ohne teure Ausstattung und Technik, die nicht den Anspruch erhebt, einmal fertig zu sein. Ihr Gesicht kann jederzeit von jungen, kreativen Menschen verändert werden. Man kann Projekte umsetzen und das Leben im Einklang mit der Natur erlernen. Die NAJU will Augen und Herzen öffnen, damit zukunftsfähige, nachhaltige Lebensmuster von Kindern und Jugendlichen erkannt und angenommen werden. Ein Schwerpunkt ist die Einbeziehung der Gerswalder Jugend. Die NAJU möchte mit ihrem Projekt Gerswalde für Jugendliche attraktiver machen, um der Abwanderung junger Menschen aus dieser strukturschwachen Region etwas entgegenzusetzen.

Quelle: brandenburg.nabu.de/nabu/naju/gerswalde

Jugendheim Gerswalde Dorfmitte 17