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Jugendwerkhof Drehna

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Dieser Bereich widmet sich den Jugendwerkhof Drehna und deren Ehemaligen.

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Jugendwerkhof 1972 - 1986,  1986 geschlossen wegen Bauschäden  1990 Übernahm es die Gemeinde Fürstlich Drehna,  seit 1995 Brandenburgische Schlösser GmbH

Dieser Jugendwerkhof wurde errichtet durch Schließung des baufälligen Jugendwerkhofes "Freienhufen". Durch Verfall des Schosses Fürstlich Drehna wurde dieser 1986 geschlossen und die Jugendlichen kamen in den neu gebauten (Plattenbau) Jugendwerkhof Finsterwalde. Mit der Wende 1989 wurde auch dieser geschlossen.

Archiv: Kreisarchiv Dahme Spreewald

Der Jugenwerkhof Drehna  (Auszug aus: Dr. Christian Sachse)  Hier wurde 1991/92 der Jugendwerkhoffilm "Jana und Jan" gedreht. Link

Anschrift: Lindenplatz 8,  7961 Drehna  DDR Bezirk: Cottbus  Heute: Lindenplatz 8, 15926 Luckau OT Fürstlich Drehna

Jugendwerkhof Drehna

Auszug aus der Historie

Der 1948 erteilte Befehl zum Abriss wurde nur mit der Einrichtung eines Arbeiter-Erholungsheim durch die brandenburgische Landesregierung verhindert. Bis zu diesen Zeitpunkt waren alle Kostbarkeiten und sämtliches Inventar aus dem Schloss entwendet. Nur drei Möbelstücke befinden sich heute im Museum der Stadt Dahme. Mitte der 50er Jahre zog die Parteischule des Handels ein, Anfang der 60er dann eine Forstschule und von 1972 bis 1986 wurde es als Heim für schwer erziehbare Jungen (Jugendwerkhof) genutzt. Von 1986 - 1989 stand das Schloss leer. Nur eine kurze Zeit von 1989 - März 1990 war die ehemalige Gebäudewirtschaft Luckau eingezogen. Mit der politischen Wende in der DDR kam auch die Auflösung der Wohnungswirtschaftsbetriebe. Um das Schloss vor größeren Spekulationen zu bewahren sowie das durch die Bodenreform in verschiedenste Eigentumsformen zersplitterte Schlossensemble wieder zusammenzuführen, beantragte die Gemeinde Fürstlich Drehna die Übertragung aller Gebäude in kommunales Eigentum. 1993 übernahm die Brandenburgische Schlösser GmbH (BSG) das gesamte Areal. Bis zum Jahr 2007 dauerten die Sicherung, die denkmalgerechte Sanierung und der Umbau des Schlosses.

Quelle