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Jugendwerkhof Römhild "Rudolf Harbbig"

Willkommen auf unserer Seite.

Dieser Bereich widmet sich den Jugendwerkhof Rudolf Harbbig und deren Ehemaligen.

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Hier ein paar Infos über die Geschichte von der derzeitigen Verwaltung:

Es war das erste von fünf Kriegerwaisenheimen für  jährlich 100 bis 120 Waisen und Halbwaisen, von 1884-1948

Jugendwerkhof:
1948-1961  für 130 Jungen und Mädchen im Schloß Glücksburg  Anschrift: DDR Bezirk: Suhl  Anschrift heute: Griebelstraße 28, 98631 Römhild  Museum Schloss Glücksburg

Von 1961- 1972
Kasernenobjekt der Grenztruppen der DDR

Jugendwerkhof Römhild "Rudolf Harbbig"

Nach der Schließung wurden die Jugendlichen in verschiedenen Außenlagern verlegt. Eines davon war Höngeda.

Zeitzeugenbericht von Klaus Knopf


Links:  Schloss Glücksburg in Römhild  
Karte Schloss Glücksburg (Römhild)  

Bilder

Im JWH Römhild war 1955 unter Anleitung des Deutschen Pädagogischen Zentralinstituts ein „pädagogisches Experiment" zur Kollektiverziehung durchgeführt worden, das Antwort auf die Frage geben sollte, ob es möglich sei, in einem Jugendwerkhof ein „funktionierendes Kollektiv zu schaffen, zu erhalten und mit dessen Hilfe zu erziehen". Das Projekt sollte sich über mehrere Jahre erstrecken und in drei Etappen die Bildung eines Kollektivs auf der Grundlage der Schriften Makarenkos erarbeiten. Auch Eberhard Mannschatz wirkte bei diesem Experiment an Ort und Stelle mit.


Quelle: Den neuen Menschen schaffen

1968

Dr. Eberhard Mannschatz wird Honorarprofessor der HU Berlin (HJ-Mitgl., er erfüllte die politischen Kriterien nationalsozialistischer Begabtenförderung der Diktatur des Faschismus, Gymnasium, Flakhelfer, Soldat, NSDAP-Mitgl. Nr. 9 990 556, FDJ, SED, Abitur, Jugendamtsreferent u. -leiter, er erfüllte die politischen Kriterien sozialistischer Begabtenförderung der Diktatur des Proletariats, Studium Verwaltungsakademie Fort Zinna, Promotion, DPZI-Referent Heimerziehung, 1957-77 im Ministerium f. Volksbildung Abteilungsleiter Jugendhilfe - Zitat "Das Ziel der Umerziehung besteht darin, die Besonderheiten in der Persönlichkeitsentwicklung zu überwinden, die Eigenheit im Denken und Verhalten der Kinder u. Jugendlichen zu beseitigen u. damit die Voraussetzungen für eine normale Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.", stellvert. Heimleiter Jugendwerkhof Römhild, ein Chefideologe und -publizist sozialistischer Makarenko-Pädagogik.

Quelle: verfolgte-schueler.org

Eventuell gibt es Zusammenhänge mit den Jugendwerkhof Oelsnitz (1951-1957) war im Schloß Voigtsberg, Schloßstr. 32, 08606 Oelsnitz/ Vogtl. Kapazität: 140 Jugendliche Bild Bildergalerie Homepage Wiki
Im Jahre 1937 richteten die Oelsnitzer Heimatfreunde und der Wanderverein in den sechs Räumen des 1. Stockwerkes der Kernburg ein Heimatmuseum ein, das aber 1945 geräumt werden musste, da das Schloss bis 1951 als Flüchtlings- und Durchschleusungslager diente. Danach wurde ein Jugendwerkhof Nutzer der Anlage, der die Gärtnerei neben dem Schloss anlegte. 1961 übernahm es die Nationale Volksarmee. 1967 kam die Anlage dann in den Besitz der Stadt Oelsnitz, und beherbergte seither wieder das Teppichmuseum. 1976 wurde das Schloss Heimat des Kreisarchivs. Zu erwähnen wäre noch das dieses Schloss von
1874-1924 eine "Gefänignisanstalt für Weiber" war.

Beide Einrichtungen wurden 1961 Kasernenobjekte der Nationalen Volksarmee.