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Bereich für weitere kleinere oder älterer Jugendwerkhöfe


Derzeit liegen folgende Angaben vor:

Gefunden wurden nachstehende Jugendwerkhöfe:

Jugendwerkhof Altendorf 1957  DDR Bezirk: Karl-Marx-Stadt   Kapazität: 107 (1957) Gesetzblatt

Jugendwerkhof
Antonshöhe  Anschrift: Bergstraße 24 Antonshöhe, Breitenbrunn/Erzgebirg  DDR Bezirk: Karl-Marx-Stadt  ca. 13 km entfernt gab es den JWH Johanngeorgenstadt

Jugendwerkhof Bad Langensalza "Werner Seelenbinder" Anschrift: Glastenerstr. 33   DDR Bezirk: Leipzig

Jugendwerkhof Blücherhof 1949- 1961 "Charlotte Eisenblätter" DDR Bezirk: Neubrandenburg BAB DR 2/6218 v. 06.07.1954 (Mädchen JWH)

Jugendwerkhof Brauna 1949- 1963-64  1949 wurde der Jugendwerkhof im Schloss Brauna gegründet und ab 1964  Kinderheim. DDR Bezirk: Dresden
Königsbrücker Straße 17, 01920, Schönteichen (Kamenz) Brauna wurde 1994 zu Schönteichen eingemeindet. BAB, DR 2/6216 v. 14.06.1952  Kapazität: 80 (1957)

Unter 13808 Spezialkinderheim »Ernst Thälmann« Brauna, sind im Hauptstaatsarchiv Dresden Unterlagen zu finden.

Kinderheim Borgsdorf "Borgsdorf Oranienburg"  DDR Bezirk: Potsdam (wird zum Teil als Jugendwerkhof ausgewiesen)
Seit 1964 unterstand es dem Kombinat der Sonderheime für Psychodiagnostik und pädagogisch-psychologische Therapie, nannte sich "Sonderheim für stark verhaltensgestörte Kinder und Jugendliche". Oder eben kurz "Kinderheim Borgsdorf". Heute wird es von der ALEP betrieben und die Kinder und Jugendlichen leben außerhalb des damaligen Heims in familienähnlichen Gruppen. Die Adresse in Borgsdorf: Margeritenstr. 5.
Diese Info erhielten wir von M. Salchow.  An dieser Stelle vielen Dank für die Richtigstellung.
Auszug aus: Dr. Christian Sachse

Jugendwerkhof Bröthen 1963- 1967 zeitweise Außenstelle von Laubusch

Jugendwerkhof Calbe
im ehemaligen Martin-Schwantes-Heim im Gutshaus war erst Spezialkinderheim und ca. ab 1972 ein Jungendwerkhof

Jugendwerkhof Coswig 195?- 196? DDR Bezirk: Halle  Heute: Sachsen Anhalt  (Coswig) Flachbau für ca. 40 Jungen
ca. 10 km entfernt war der
Jugendwerkhof Wittenberg

Jugendwerkhof Cretzschwitz "Junge Garde" 1949- 19??  DDR Bezirk: Gera, In der Nähe ca. 5 km entfernt gab es den Jugendwerkhof Bad Köstritz

Jugendwerkhof Demmin 1987 - 1990 DDR Bezirk: Neubrandenburg  (am August-Bebel-Platz)  Archiv Demmin

Jugendwerkhof Glowe "Makarenko" 1953 - 1956 DDR Bezirk: Rostock  (Abzeichen "Jugendwerkhof Makarenko")
Bundesearchiv, Bestellsignatur: DC 1/891, Titel:Verlagerung von Jugendwerkhöfen aus Waldsieversdorf und Straußberg nach Glowe/Rügen Laufzeit: 1953-1954
Im August 1953 übernahm der Jugendwerkhof “Makarenko“, neben einem großen Barackenlager auf der Schaabe, zwischen Schützenplatz und Klein-Gelm, das Wallgut und das Hirtenhaus. 1956 war dann das Jahr der Auflösung des Jugendwerkhofs "Makarenko" und einige Baracken gingen in betriebseigene Bewirtschaftung von DDR-Großbetrieben für Kinderferienlager über. Quelle

Jugendwerkhof Großstädteln 1950- 197?  DDR Bezirk: Leipzig  BAB, DR 2/5533 von 1952
   Kapazität: 45 (1957) Gesetzblatt

Jugendwerkhof Heiterblick  Kapazität: 70 (1957) DDR Bezirk: Leipzig Gesetzblatt

Spezialkinderheim Hohenleuben "Erich Weinert" Erich-Weinert-Str. 11 07958 Hohenleuben  DDR Bezirk: Gera
(wird zum Teil als Jugendwerkhof ausgewiesen)

Jugendwerkhof Hongelden eingeritzt in einer Pritsche in Torgau von Denis G. ca. 1988 zu finden im Buch "Einweisung nach Torgau" Seite 166

Jugendwerkhof Elsnig "Philipp Müller" 1949-1958 (bei Torgau)  DDR Bezirk: Leipzig  (BAB, DR 2/5568 v. 1956) Nach Aussage eines Ehemaligen W. Wersig bestand er mindestens bis 1956. Zitat per Mail: Im JWH Elsnig wurde ich 1956 verhaftet. Im Sächsischen Staatsarchiv gibt es einen historischen Films aus dem Jugendwerkhof Elsnig 1957. Gesetzblatt

Jugendwerkhof Flemsdorf 1961 - 19?? DDR Bezirk: Franfurt/Oder  Hierher kamen im September 1961 die Jugendlichen aus dem Jugendwerkhof Stolpe
16306 Flemsdorf (J.König war 1965 da)

Jugendwerkhof Freienhufen 1949 - 1972  DDR Bezirk: Cottbus  Besteht nicht mehr (Feld)
Bundesarchiv, Bestellsignatur: DC 14/478, Titel:Bericht über den Jugendwerkhof Freienhufen; Übersicht über Probleme in den Jugendwerkhöfen vom Zentralrat der FDJ, Laufzeit: 1967-1968
Auszug aus: Dr. Christian Sachse
Nach der Schließung 1972 kamen die Jugendlichen in den extra dafür umgebauten Schloss in Drehna, in den Jugendwerkhof Drehna der 1986 wegen Bauschäden geschlossen wurde. Diese Jugendlichen kamen nach der Schließung 1986 in den Jugendwerkhof Finsterwalde (vermutlich der einzige Jugendwerkhof der aus Plattenbauten bestand)


Jugendwerkhof Jöhstadt
Anschrift: Hinterer Grund 4 DDR Bezirk: Karl-Marx-Stadt

Jugendwerkhof Kalkreuth Nähe Ortrand gab es zumindest in den 80er Jahren

Jugendwerkhof Königstein
auf der Festung Königstein. Wurde 1955 geschlossen. Infos gibt es auf der Festung. (Bild-Bericht 29.04.2015)
DDR Bezirk: Dresden (Unterteilt zum JWH Bräunsdorf)

Jugendwerkhof Leubniz 1986-1987 Zeitzeugin angemeldet am 03.07.2012 war ein Villa mit zwei Mädchengruppen mit je 15 Mädchen

Jugendwerkhof Krassow "Makarenko" 1952 Anschrift: Kastanienallee ? 23970 Krassow  DDR Bezirk: Rostock
Jugendwerkhof Reinstorf "Makarenko" in 23992 Zurow DDR Bezirk: Rostock

Jugendwerkhof Neuoberhaus 1963- 19?? 
DDR Bezirk: Karl-Marx-Stadt  Krs. Schwarzenberg  BAB, DR 2/A 8162

Jugendwerkhof Magdeburg 1987-1989 (davor D-Heim) Anschrift: Albert-Vater-Str. 88, 39108 Magdeburg  DDR Bezirk: Magdeburg
Derzeit 2011: Freie Jugendhilfe Magdeburg e.V.  (SoziaBell) Albert-Vater-Str. 88,   39108 Magdeburg

Jugendwerkhof Mittweida (JWH Krumbach?) "Fritz Pawlowski"  1951- 19?? Anschrift: Schloss Neusorge in Mittweida  DDR Bezirk: Kalr Marx Stadt (09648 Mittweida OT Zschöppichen  Zschöppichen Nr. 21 a-c) 1951 erwarb die Stadt Leipzig das Schloss und richtete darin ein Heim für schwer erziehbare Kinder ein. Zu beginn der 1980er Jahre wurde im Schlosspark, ein neues Heim errichtet, so dass das Schloss nur noch als Heimschule fungierte. Muss in Zusammenhang mit den ca. 3 km entfernten JWH Sachsenburg stehen.
Jugendwerkhof Krumbach Anschrift: Biensdorf 1, 9251 Krumbach (heute: Biensdorfer Str. 1, 09244 Lichtenau)  DDR Bezirk: Karl-Marx-Stadt  Nach Angaben einer Zeitzeugin und den neusten Nachweise von ihr im Sep. 2013, war der Jugendwerkhof zumindest 1973/74 eine Außenstelle des Jugendwerkhofs Klaffenbach und die Arbeitsstelle war wie im Jugendwerkhof Brand Erbisdorf welcher ebenfalls eine Außenstelle von Klaffenbach war, der VEB Kombinat Narva. Hinweis: Die Außenstelle Jugendwerkhof Krumbach wird teilweise mit einen Jugendwerkhof Biensdorf verwechselt, da die Biensdorfer Straße durch beide Ortschaften verläuft, sowohl durch Biensdorf und Krumbach.
Jugendwerkhof Krumbach

Jugendwerkhof Mücheln "Adolf Hennecke"   1952  DDR Bezirk: Halle  Kapazität: 60 (1957)

Jugendwerkhof Schenkendorf
  1949- 19?? bei Königswusterhausen, BAB, DR 2/1178 v. 1952 Gesetzblatt

Jugendwerkhof Schloss Voigtsberg Oelsnitz/V.

Jugendwerkhof Siethen (einen weiteren Namen gab es nicht) 1986 - 1989 davor war es schon immer eine Heimeinrichtung.
1982-1986 erfolgte die Sanierung und Umbauarbeiten zum JWH.
DDR Bezirk: Potsdam, Seit 1994 GFB Anschrift: Potsdamer Chaussee 11, 14974 Ludwigsfelde Heute: Kinder- und Jugendheim "Heinrich Zille" Siethen 
In der Nähe (ca.4km) befand sich der in den 60 er Jahren geschlossene Jugendwerkhof Ludwigsfelde. Umstrittenes Buch: Wir Kinder aus dem JWH von "Annett Reinboth"


Jugendwerkhof Strausberg "Emil Wölk"  1953
  DDR Bezirk: Frankfurt/Oder Gesetzblatt
Bundesearchiv,
Bestellsignatur: DC 1/891 Titel:Verlagerung von Jugendwerkhöfen aus Waldsieversdorf und Straußberg nach Glowe/Rügen Laufzeit: 1953-1954
Auszug aus: Dr. Christian Sachse

In Tarnow (Bezirk Bützow) gab es ein Mädchen Jugendwerkhof. Die Mädchen mussten wegen Sanierungsarbeiten 1984 in den JWH Rühn. DDR Bezirk: Rostock, Weiter Angaben nicht vorhanden.

Jugendwerkhof Treuenbrietzen in Brandenburg
Im Oktober 1947 waren 72 Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren eingewiesen. Darunter 45 Straffällige die vom Provinzial-Aufnahmeheim für gefährdete Jugendliche in Brandenburg-Görden überwiesen worden.
1948 waren durch Einweisungen der öffentlichen Erziehungshilfe, zweihundert Jugendliche untergebracht. Davon 45 wegen Umherstrolchens, 50 wegen Diebstahls- und Schwarzmarktdelikten, 34 wegen ungünstiger häuslicher Verhältnisse und 60 wegen mangelde Arbeitsdisziplin und anderen Gründen, sowie 1 strafgefangener Jugendlicher.
Weiter 15 Plätze waren für den Jugendstrafvollzug geplant.
Quelle "Asoziale" und "Parasiten" im Recht der SBZ/DDR von Sven Korzilius

Jugendwerkhof Thiendorf
1950-1957    1952 Großenhain/Sachsen Gesetzblatt
Hinweis: 1945 wurde die Brüdergemeinde aufgelöst. Ein Teil ihrer Gebäude nutzte ab Mitte 1950 die LPG und ein Jugendwerkhof. Im Zuge seiner Auflösung 1957 wurden die jugendlichen Insassen nach Rödern verlegt.

Quelle: Buch „Landschaften in Deutschland Werte der deutschen Heimat“ Großenhainer Pflege, Böhlau Verlag Köln

Jugendwerkhof Vollratsruhe "Junges Leben" Lindenweg 10, 17194, Vollrathsruhe
Vollratsruhe damals Kreis Waren Müritz
   Es war ein Sylvio V. von 1983-1985 da.

Jugendwerkhof Werftpfuhl (1951–1958)

Jugendwerkhof Wrangelsburg "Maxim Gorki"  1952  DDR Bezirk: Rostock Schloss Wrangelsburg
Jugendwerkhof Wrangelsburg

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebäude als Altenheim, Jugendwerkhof und Kinderheim genutzt.
Seit 1996 ist die Gemeinde Wrangelsburg Eigentümer des Herrenhauses und sie nutzt es für kulturelle Veranstaltungen und die Gemeindeverwaltung.
Ein englischer Landschaftspark liegt am Südufer des Schlossees.
Im Jahr 2003 war der Park ein Außenstandort der Internationalen Gartenausstellung in Rostock.


Jugendwerkhof Oelsnitz (1951-1957) war im Schloß Voigtsberg, Schloßstr. 32,  08606 Oelsnitz/ Vogtl. Kapazität: 140 Jugendliche Bild Bildergalerie Homepage Wiki
Chronik: Mittelalterliche Burganlage, 1249 erbaut von den Vögten von Straßberg und Eberhard de Voitesberk, gotische Georgskapelle, 1356 Markgrafen von Meißen, 1378 Sitz eines kurfürstlichen Amtes, 1874-1924 Gefänignisanstalt für Weiber, dann Freiwilliger Arbeitsdienst, Segelflieger, Hitlerjugend, 1937 Heimatmuseum, 1951 Jugendwerkhof, 1961 Nationale Volksarmee, ab 1967 Museum, Landkreisarchiv, im Torhaus Gaststätte, historischer Kostümverleih, Teppichmuseum Oelsnitz, Mineraliengewölbe im Keller der Kernburg, zu Pfingsten Schlossfest mit historischem Markt, Ausstellungen, Hochzeitsschloss ....

Im Jahre 1937 richteten die Oelsnitzer Heimatfreunde und der Wanderverein in den sechs Räumen des 1. Stockwerkes der Kernburg ein Heimatmuseum ein, das aber 1945 geräumt werden musste, da das Schloss bis 1951 als Flüchtlings- und Durchschleusungslager diente. Danach wurde ein Jugendwerkhof Nutzer der Anlage, der die Gärtnerei neben dem Schloss anlegte. 1961 übernahm es die Nationale Volksarmee. 1967 kam die Anlage dann in den Besitz der Stadt Oelsnitz, und beherbergte seither wieder das Teppichmuseum. 1976 wurde das Schloss Heimat des Kreisarchivs.
Unter 33277 Jugendwerkhof Schloss Voigtsberg, Oelsnitz/V. sind im Staatsarchiv Chemnitz Unterlagen zu finden.

Eine Liste der ehmaligen DDR Heime. Erstellt von Christian Sachse. Weiter Infos zu den hier hinzugefügten Einrichtungen gibt es unter Brandenburger Spezialheimen


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Hier ein Link zum bekannten "Spezialkinderheim "Berliner Bär"