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Geschlossener Jugendwerkhof Torgau

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Dieser Bereich widmet sich den Geschlossenen Jugendwerkhof (GJWH) Torgau und deren Ehemaligen.

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Geschlossener Jugendwerkhof von 01.05.1964 - 03.11.1989,
  1990 Übernahme durch die Treuhand,  1996 Verkauft an eine Privatperson

Anschrift: Fischerdörfchen 15,  7290 Torgau  DDR Bezirk: Leipzig Anschrift heute:
Fischerdörfchen 15, 04860 Torgau

Der "Geschlossene Jugendwerkhof Torgau" war die Endstufe aller Spezialheimeinrichtungen

Übersicht zur Struktur der Spezialheime

Archiv:
Stellung und Aufgaben des Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau

Online-Findbuch zum Bestand Geschlossener Jugendwerkhof Torgau (DR 203) 



Torgau Lebenslang     Andreas Gatzemann   Die Hölle von Torgau 

Homepage zum Zeitzeugen
Andreas Freund

Den neunen Menschen schaffen von "Verena Zimmermann"   Die Umsetzung der DDR-Pädagogik in den Jugendwerkhöfen von "Susanne Zocher"  Jugendwerkhöfe in der DDR von "DanielKrausz"  Erziehung zum "neuen" Menschen im Jugendwerkhof Torgau von "Andreas Gatzemann"   Weggesperrt von "Grit Poppe"  Abgehauen von "Grit Poppe"  

Halbstarke in der DDR von "Wiebke Janssen"  Rabenliebe von "Peter Wawerzinek" 
 

 
 
 
 

Interview mit einen Ehemaligen
 
Geschlossener Jugendwerkhof TorgauErschreckender Bericht des Kreistages 1990  Jugendwerkhof "Philipp Müller"

01.05.1964 Geschlossener Jugendwerkhof Torgau eröffnet (Schulunterricht 6 Std./Woche, Ende der schulischen Bildung für die meisten jener, die vor Heimeinweisung eine höhere als eine Grundschule besuchten, bis >3.11.89 ist hier "die sozialistische Erziehung derjenigen Kinder und Jugendlichen zu sichern, bei denen das Elternhaus aus objektiven oder subjektiven Gründen seinen Beitrag nicht leisten konnte" insbesondere jene ca. 5 000 Minderjährigen, die in JWH und Spezialkinderheimen die Heimordnung verletzten, sollen hier zur "sozialistischen Persönlichkeit" geformt werden. Direktoren u.a. Günther Lehmann, Horst Kretschmar) (>22.4.65/ 28.6.69/ 18.11.90/ 06.1993) Quelle: verfolgte-schueler.org.

22.04.1965 Ministerium für Volksbildung erläßt Anordnung über die Spezialheime der Jugendhilfe,

§ 1(1) Spezialheime sind Einrichtungen zur Umerziehung Minderjähriger.
§ 2 (1) Spezialheime gliedern sich in:

1. Aufnahmeheime = Durchgangsheime

2. Spezialkinderheime

3. Jugendwerkhöfe. Sie gliedern sich in a) JWH Typ 1 und b) JWH Typ 2 für Jugendliche, deren Entwicklung und Verhalten eine längere Umerziehung sinnvoll erscheinen läßt.


(3) Der geschlossene JWH ist eine Disziplinareinrichtung. Der Aufenthalt darf in der Regel 6 Monate nicht überschreiten (gesetzliche Grundlage f. Gründung des GJWH (geschlossenen Jugendwerkhofes) Torgau, unter ausschließl. Verantwortung d. Min. für Volksbildun Referat Heimerziehung
Sie wurden wie in einem Gefängnis gehalten, hinter Stacheldraht und internen Gittern, bewacht mit Hunden, belastet mit schwerer Arbeit und allen erdenklichen Strafen, wie Essenentzug, Isolierungsarrest, Zwangssport, Sprechverbot und Prügelstrafen

4. Sonderheime nehmen Kinder und Jugendliche auf, die aus der Familie herausgelöst werden müssen
Quelle: verfolgte- schueler.org

27.02.1982 Selbstverbrennung des 16 jährigen Rainer Furkert ???

03.11.1989 Geschlossener Jugendwerkhof wird auf Weisung des Ministerium für Volksbildung aufgelöst

Link zum Thema Gedenkstätte