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Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Sachsen

Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau war die Endstufe aller Spezialheimeinrichtungen und somit eine Gedenkstätte aller Betroffenen aus den Spezialheimen der damaligen DDR. Übersicht

Als Betreiber dieser Plattform distanziere ich mich von der Denkweise dieser Gedenkstätte.


Vereinsgründung GJWH Torgau 1997 zum vergößern in das Bild klicken
Eintragung des Träger Vereins der Gedenkstätte und gleichzeitig der Verein der Ehemaligen aus den Spezialheimen.

Die Bezeichnung "Initiativgruppe" ist nicht richtig und muss aus der Bezeichnung enfernt werden. Ein Verein ist keine Initiativgruppe und dieser hat sich auch nicht daraus gegründet.
Hier eine Aufstellung wie "Initiativgruppen" in diesen Verein eingebunden werden. Link

Diese Gedenkstätte widerspiegelt nicht den Charakter den sie eigentlich darstellen sollte und ist bis zum heutigen Tag nur ein Schatten vom DIZ (Dokumentations- und Informationszentrum Torgau), welches ebenfalls eine Gedenkstätte darstellt und unsere Gedenkstätte von Anfang an beherrscht. Wir Ehemaligen wurden nur zu Zeugenaussagen benutzt und haben und hatten nie etwas zu bestimmen und waren und sind nur ein Beiwerk unserer Gedenkstätte.
Seit nunmehr 5 Jahren ist der ehemalige GJWH Torgau, nach eigenen Angaben  des Vereins, eine Gedenkstätte. Ihre Satzung zum Zweck des Vereins beruft sich aber nach wie vor zur "Errichtung und Betreuung der Erinnerungs- und Begegnungsstätte" ....  kurz EBS und nicht für die Betreuung einer Gedenkstätte. Das mag nicht weiter tramtisch sein, zeigt aber einmal mehr das dieses wichtige Ereignis zur Benennung einer Gedenkstätte mehr oder weniger eine Pflichtkür war und ist, denn die Chefin und Bestimmerin des Vereins hat ihre Arbeitsstelle in der Gedenkstätte vom DIZ, was für Sie sicherlich eher einen Mittelpunkt darstellen dürfte, aber auch auf der Vereins Homepage ist unter "Historie"/ "Geschichte des Gebäudes" die Zeit bei 1998 stehen geblieben und die Gedenkstätte nicht erwähnt, was dann wohl keine Zweifel lässt was unsere Gedenkstätte für eine Bedeutung des Vorstands haben muss. Der Nachtrag auf der Homepage ist sicherlich schnell gemacht wenn diese Zeilen hier gelesen werden aber den Nachweis das der Eintrag da bisher nicht erfolgte, kann ich gern liefern.

Wir wurden auch nicht gefragt ob wir diesen Hilfsfonds annehmen wie er damals von zwei Mitgliedern des GJWH Vereins und Träger unserer Gedenkstätte, unterstützt wurde. Wir hätten niemals einen rechtslosen Hilfsfonds, wo sich andere die Taschen füllen, zugestimmt. Wir haben keine Einsichten wo unsere bereitgestellten Gelder hin wandern und werden zu Dingen genötigt die wir nicht wollen und uns zum Teil Rehtraumatisieren. Die Arbeits- und Denkweise des Trägervereins unserer Gedenkstätte lässt sehr zu wünschen übrig.
Warum ist eigentlich nicht in unserer Gedenkstätte eine Anlaufstelle für uns Ehemaligen? Damit würden wir den Weg des Geldes nachvollziehen können und zugleich Gelder verdienen, denn bei 10 % Verwaltungskosten sind wir gern bereit die Verwaltung zu übernehmen. Immerhin sind das pro Ehemaligen 1.000 Euro und mehr. Dafür müssen viele von uns einen ganzen Monat arbeiten. Berechnet man das ein Mitarbeiter nur 1 Antrag am Tag bearbeitet, hat dieser 20.000 Euro + Verwaltungskosten aus der Rentenersatzleistung die 300 Euro pro Monat betragen, im geschätzten Durchschnitt noch einmal 5.000 Euro, also ca. 25.000 Euro im Monat verdient und das bei nur 5 bearbeiteten Anträgen pro Woche. Zwei Anträge am Tag und somit 10 in der Woche, wären immer noch ein gemütliches Arbeitstempo und da wären wir schon bei 50.000 Euro Monatsverdienst und bei einen Jahresverdienst von 600.000 Euro. Bei nur 2 Mitarbeitern wären das abzüglich Urlaub, 1 Mio. Euro im Jahr. Wir würden jedoch die ganzen Verfahren vereinfachen und die Ehemaligen nicht nötigen ihren ganzen Lebenslauf Preis zu geben und würden somit die Bearbeitungszeit und die verbundenen Wartezeiten um die Hälfte reduzieren, aber wir haben nichts zu melden und in unserer Gedenkstätte gibt es keine Anlaufstelle. Man könnte meinen das dieses zielgerichtet gewollt ist, von wem auch immer ...

Übrigens .... was maßen sich eigentlich die Mitarbeiter des Hilfsfonds an, über uns eine Schlüssigkeitsprüfung zu erstellen, ob die beantragte Leistung gewährt wird oder auch nicht. Jeder sollte ein Rechtsanspruch auf den selben Betrag erhalten und dieser wurde auf 10.000 Euro festgelegt und damit hat er jeden zuzustehen, wofür auch immer er das Geld nutzen möchte. Entschuldigung, ich vergaß .... es ist ja ein rechtsloser Holfsfonds.

Übrigens .... der Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau (GJWH) war ein Härtefall und Härtefälle sind nicht die Norm. Nur den Härtefall zu verbreiten verfälscht die Norm ... Hierbei mangelt es an richtiger Aufarbeitung, zu der unsere Gedenkstätte anscheint nicht in der Lage ist. Wie auch ...., die Mitarbeiter in unserer Gedenkstätte sind und waren nicht wir Ehemaligen, denn wir Ehemaligen sind nur das Beiwerk und nicht die Macher ....

Übrigens .... der Vorstand allein bestimmt wer in unseren Verein eintreten darf und im Vorstand war und ist kein Ehemaliger aber Mitarbeiter vom DIZ Torgau und dieser Vorstand erlaubt sich Ehemaligen von ihren eigenen Verein auszugrenzen und so sieht es dann aus, wenn man als Ehemaliger in den Verein eintreten möchte um sich einzubringen um sich an die Aufarbeitung der Spezialheime zu beteiligen. Hinweis ... Die Antragstellung hatte die Vorstandsvorsitzende persönlich bei einer Runde Kaffee vom Antragsteller angenommen, der darauf seinen Beitrag entrichtete und sieben Wochen später erfuhr das sein Antrag abgelehnt wurde und das nur von der Person die diesen Antrag ohne Kommentar entgegen genommen hatte. Wie zu sehen ist geht aus diesem Schreiben nicht hervor ob da wirklich der gesamte Vorstand damit nicht einverstanden war oder nur die Vorsitzende. Wie auch immer es zu bewerten ist, steckt hinter dieser Vorgehensweise eine gewisse Falschheit, hinzu kommt das zu diesen Zeitpunkt die Neuwahlen des Vorstands bevorstanden und man auch andere Antragstelle den Beitritt verwehrte.

Übrigens .... warum ist das DIZ schon 1995 zur staatliche geförderten Gedenkstätte erklärt wurden und der GJWH Torgau erst 14 Jahre später, wobei diese beiden Einrichtungen von ein und den selben Personen geleitet wurden. Könnten da eventuell Fördergelder ein Rolle spielen oder Interessenskonflikte .... Ist darin eventuell abzuleiten warum wir solange warten mussten bis unsere Einrichtung zu einer Gedenkstätte erklärt wurde? Das DIZ hat übrigens den GJWH Torgau schon vor der Gründung des GJWH Vereins aufgearbeitet und in ihre Projekte eingebunden, was sicherlich noch dazu verholfen hat das sie eher zur Gedenkstätte erklärt wurden als der eigentliche GJWH Torgau. Mit den Status einer Gedenkstätte sind Fördermittel gebunden .... die sicherlich jeder gebrauchen kann, aber den ehemalgen GJWH Torgau hat man die ganzen Jahre nur jämerlich überleben lassen. Sogar die Schließung stand schon an und das in einer Einrichtung die es in ganz Deutschland kein zweites mal gibt. Das DIZ hatte offensichtlich nicht diese Probleme, da sie ja mit staatlichen Mitteln gefördert wurden.

Übrigens ..... möchte ich es an dieser Stelle nicht weiter ausufern lassen. Das "ich" ist ein Ehemaliger. Eigentlich eine Person die wie viele andere, mit ihrem Leid verhalf, der Gedenkstätte GJWH Torgau ein Gesicht zu geben.
15.03.2014


Betroffene die in den GJWH Torgau eingewiesen waren, haben Anspruch auf Rehabilitierung da diese Einrichtung für rechtsstaatswidrig erklärt ist. (Beschluss)
Der Anspruch auf Opferrente ist jedoch erst ab einer Einweisungszeit von 180 Tagen gegeben, sozusagen eigentlich erst nach einer Zweiteinweisung. Gegen diese
Bedingung wurde kein Einspruch erhoben, wobei hierbei ein Härtefall vorlag und die 180 Tagesreglung nicht zur Anwendung hätte kommen dürfen. Fragen hierzu kann sicherlich der GJWH Verein geben.

Archiv:
Stellung und Aufgaben des Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau

Online-Findbuch zum Bestand Geschlossener Jugendwerkhof Torgau (DR 203)

Der Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau war die (einzige) geschlossene und wie ein Gefängnis geführte Disziplinierungseinrichtung des DDR-Volksbildungsministeriums. Im Jahre 1998 wurde an diesem historischen Ort eine Erinnerungs- und Begegnungsstätte (EBS) eingerichtet. Die erste Daueraustellung "Auf Biegen und Brechen. Der Geschlossene Jugendwerkhof 1965 bis 1989" dokumentierte die Geschichte dieser Einrichtung. Im Herbst 2009 konnte die neue Dauerausstellung "Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus! Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau im Erziehungssystem der DDR" eröffnet werden. Auch sie dokumentiert die Geschichte und Struktur dieser Einrichtung und ist darüber hinaus die erste Ausstellung zum Erziehungssystem der DDR.  

Sie erinnert an die über 4.000 jugendlichen Opfer und gibt ihnen die Gewissheit, dass ihr Schicksal nicht in Vergessenheit gerät.

Die Hauptzielgruppe der historisch-politischen Bildungsarbeit sind Jugendliche, Schulklassen und Jugendgruppen im Bereich der außerschulischen Bildung.

Neben Führungen und Zeitzeugengesprächen, Spiel- und Dokumentarfilmen bietet die Gedenkstätte seit 2006 das „Mobile Bildungsprojekt – Historisches Lernen als Dimension politischer Bildung“ an, ein in Sachsen einmaliges Modellprojekt für Bildungseinrichtungen, die nicht die Möglichkeit haben, nach Torgau zu reisen.

Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof
Fischerdörfchen 15
04860 Torgau
www.jugendwerkhof-torgau.de 
Quelle: stiftung-aufarbeitung.de

Allgemeine Bildungsangebote



   

Ob Torgau wirklich der einzige geschlossene Jugendwerkhof war …… Der Jugendwerkhof Rüdersdorf war ebenfalls eine geschlossene Einrichtung. Jedoch sei dabei erwähnt das da keine Jugendlichen aus den Stammjugendwerkhöfen zugeführt wurden, wie es in den Jugendwerkhof Torgau der Fall war. Vielmehr war dieser Jugendwerkhof ein Beispiel um die Macht zu demonstrieren und eine Art abschreckendes Beispiel zu schaffen. Jugendliche durchliefen diesen Jugendwerkhof nur für kurze Zeit und wurden zielgerichtet seelisch gebrochen. Die seelischen Narben hierraus waren und sind den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau durchaus gleich zu setzen. Mehr dazu gibt es in der Rubrik Jugendwerkhof Rüdersdorf zu lesen.

Link zum "Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau"